Navigation öffnenNavigation schließen

Nach unten scrollen

Stress als Ursache für graue Haare?

Auch wenn es über die französische Königin Marie-Antoinette immer wieder gesagt wird und es auch manchen Menschen selbst so vorkommen mag: es ist noch niemand über Nacht ergraut. Zumindest nicht ohne Einsatz einer chemischen Färbung der Haare. Dennoch sind körperlicher und psychischer Stress tatsächlich eine der Ursachen für graues Haar. Sie kommen allerdings nicht plötzlich, sondern nach und nach. Doch wie genau wirkt sich Stress auf unsere Haarfarbe aus und wie können wir dem entgegenwirken?

Was ist Stress und wie wirkt er sich auf das Haar aus?

Es gibt verschiedene Arten von Stress. Zum einen wird unser Alltag immer hektischer: im Beruf wird mehr und bessere Leistung in immer kürzerer Zeit abverlangt, auf dem Berufsweg stehen wir im Stau oder drängen uns in überfüllte U-Bahn-Waggons und die Zeit für Ruhe und Erholung – insbesondere durch Schlaf – wird auch stets knapper.

Da wir uns in einem ständigen Dauerlauf von A nach B befinden, finden wir auch keine Zeit, etwas Gesundes mit frischen Lebensmitteln zu kochen und das Essen gemeinsam und in echter Ruhe zu genießen. Und trotz all dem Hin und Her kommt darüber hinaus die Bewegung bei den meisten Menschen zu kurz.

Der ständige Druck, beruflich wie sozial stets funktionieren zu müssen, bietet somit keinen Spielraum für weitere, unvorhergesehene Stressfaktoren. Schicksalsschläge, finanzieller Druck und die Angst vor Jobverlust oder auch Probleme in Familie und Beziehung können so schnell zu psychischen Problemen wie Burnout und Depression führen. Zu alledem schwächt dieser Lebensstil unser Immunsystem. Und Krankheiten können graues Haar direkt oder auch indirekt durch die Einnahme von Medikamenten begünstigen.

Wir sind dauernd Einflüssen von außen ausgesetzt, die Stress für unseren Körper bedeuten. Und irgendwann reagiert er darauf. Wir fühlen uns abgeschlagen und gereizt, unser Magen ist scheinbar nervös, wir sind öfter krank und: unser Haar wird zunehmend grau.

Stress beeinflusst sowohl Stoffwechsel als auch Nervensystem

Stress wirkt sich negativ auf unseren Stoffwechsel aus. Ist dieser erst einmal gestört, können Stoffwechselabbauprodukte wie zum Beispiel Wasserstoffperoxid nicht mehr richtig abgebaut werden. Im gesunden Körper übernehmen Enzyme wie die Katalasen diese Schlüsselfunktion.

Von oxidativem Stress ist jedoch die Rede, wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, diese Stoffwechselabbauprodukte abzubauen. Sind die Zellen mit der Entgiftung überfordert und kommen nicht mehr nach, greifen reaktive Sauerstoffverbindungen wie Wasserstoffperoxid sie an und schädigen diese weiter. Das betrifft alle Zellen in unserem Körper, und damit auch die Zellen in den Haarwurzeln. Zudem hemmt Wasserstoffperoxid die Produktion von Melanin, dem Farbstoff unserer Haare. Es greift das Enzym Tyrosinase an, welches wiederum an der Entstehung von Melanin maßgeblich beteiligt ist. Dadurch können die Melanozyten weniger oder im ungünstigsten Fall kein Melanin mehr in Haar einlagern und dieses erscheint für unser Auge mehr und mehr grau oder weiß.

Und auch das Nervensystem leidet massiv unter Stress. Unter Stress schütten die Nervenenden vermehrt die Stresshormone Adrenalin und Cortisol aus. Da die Haarwurzeln von einem engmaschigen Netz von Nerven umgeben sind und die Nervenenden in den Haarfollikeln – wo das Haar entsteht und seine Farbe erhält – enden, beeinträchtigt Stress auch über das Nervensystem die Haarwurzeln und damit die natürliche Haarfarbe.

Hilft der Abbau von Stress gegen graue Haare?

Die Vermeidung von Stressfaktoren sowie der aktive Abbau von Stress durch Sport, gesunde Ernährung und auch das bewusste Genießen von Essen, Aktivitäten mit Freunden und Familie wirken sich positiv auf die Gesundheit aus – sowohl körperlich als auch psychisch. Auch der Verzicht auf Nikotin und Alkohol entlastet den Körper von deren schädigendem Einfluss – Stichwort: oxidativer Stress. Der regelmäßige Ausgleich vom stressigen Alltag verbessert die Stoffwechselvorgänge im Körper und damit auch die Produktion von Melanin in der Haarwurzel.

Daher kann sich der Stressabbau auch positiv auf den Erhalt der natürlichen Haarfarbe auswirken, indem es eine ganze Kette an wichtigen Prozessen im Körper ermöglicht:

  • Durch den verbesserten Stoffwechsel wird das Enzym Katalase ausreichend produziert und so das schädigende Wasserstoffperoxid in den Zellen abgebaut.
  • Da das Wasserstoffperoxid das Enzym Tyrosinase nicht mehr angreift, kann dieses seiner Aufgabe – der Produktion von Melanin – ungehindert nachgehen.
  • Die optimale Versorgung der Haarfollikel mit allen wichtigen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen und eben auch Melanin ermöglicht den Melanozyten, das Melanin in die Hornschichten des Haares einzubauen und so die natürliche Haarfarbe zu erhalten.

Wie hilft Elixir Anti-Grey gegen graues Haar?

Neben einem gesunden Lebensstil durch Sport, abwechslungsreicher Ernährung und reduziertem Stress unterstützt die Kopfhautlotion Elixir Anti-Grey die Kopfhaut und damit auch die Haarfollikel gegen graues Haar. Durch die durchdachte Versorgung mit wichtigen Bausteinen für einen gesunden Zellstoffwechsel wird die natürliche Pigmentierung des Haares von der Wurzel an reaktiviert und erhalten. So wird das Haar auf natürliche Weise revitalisiert und erlangt seine gesunde Stärke und jugendliche Ausstrahlung zurück.